Allgemeine Konstellationen für das Jahr 2022

Die drei äussersten Gestirne unseres Sonnensystems zeigen die allgemeine Zeitqualität, in der sich die Menschheit befindet, erfahrungsgemäss am besten. Es sind dies die drei Planeten Uranus, Neptun und Pluto.

Wie schon im Jahr 2021 wechselt keiner der drei das Zeichen. Man könnte also sagen, dass sich an der «astrologischen Grosswetterlage» nichts Wesentliches verändert. Wir sind weiterhin in diesen intensiven Wechseljahren in der Entwicklung der Menschheit.

Der Pluto ist das Gestirn der Wandlungen und Krisen, und aber auch das Gestirn der Macht und Ohnmacht. Pluto steht im Zeichen des Steinbocks, das Zeichen welches nach den höchsten Höhen des Machbaren strebt. Spirituell betrachtet, erlebt die Menschheit nun, wie sie ihr Dasein mit etwas Größerem, etwas Allumfassenden verbinden könnte. Das Leben soll eine tiefere Bedeutung erhalten. Die bisherige Realität (Steinbock) ist im Begriff eine totale Wandlung (Pluto) zu durchlaufen. Alte Gedankensysteme müssen tief durchleuchtet und auf ihre Wahrheit und ihren Wert hin neu erfahren und erkannt werden. Für Menschen die mehr in der äußeren Welt leben, bedeutet diese Plutostellung, dass sie ihr Leben vermehrt in einem materiellen Sinn zum Ausdruck bringen wollen, nach Macht und totaler Kontrolle streben. Und wie immer wenn es um Macht geht, kann das auch bedeuten, dass Macht missbraucht wird, die Qualitäten des Mitgefühl und der Anteilnahme nur als hinderlich bei der Durchsetzung von Macht und Kontrolle eingestuft werden.

Richtig oder Falsch, Wahr oder Unwahr, Wert oder Unwert, das sind die großen Fragen. Einige Menschen werden ihre inneren Kräfte stärken können, andere nehmen vielleicht alles gar nicht mehr so erst und wieder andere fühlen sich von gesellschaftlichen Zwängen erdrückt. Es ist eine Zeit der elementaren Selbsterkenntnis, dies sowohl auf der persönlichen wie auch auf der gesellschaftlichen Ebene.

Ein Blick über das Jahr 2022 hinaus, zeigt, dass Pluto im Frühjahr 2023 kurz in den Wassermann gehen wird, dann aber wieder zurück in den Steinbock wandert. Also auch im Jahr 2023 nur eine kurze Phase in der die Dinge scheinbar wieder „normal“ werden können. Pluto wird erst Anfang 2024 für mehrere Jahre im Zeichen Wassermann, dem Zeichen der Freiheit und der sozialen Reform, verweilen. Es wird also noch etwas Zeit vergehen, ehe wir sehen, was diese intensive Wandlungszeit mit den Menschen machen wird, was sich daraus entwickeln wird.

 

Der Neptun ist das Gestirn des Glauben und der höchsten Spiritualität aber auch das Gestirn des Aberglaubens, der Täuschung und der Unwahrheit und steht im Zeichen der Fische, dem Zeichen der Wehmut und dem Wunsch nach Erlösung von allem Übel. Diese Neptunstellung fördert also den Idealismus ganz gehörig. Das ist – so gesehen – durchaus eine sehr schöne Sache, birgt aber die Gefahr, dass wir Menschen die Dinge und uns selbst nicht mehr realistisch einschätzen. Sind wir zu unkritisch, laufen wir Gefahr, getäuscht zu werden und vielleicht von völlig überspitzten Vorstellungen uns noch ganz ins Unwahre davontragen zu lassen. Ist es nicht so? Wir alle träumen doch von der besseren Menschheit und vergessen genau hier, auch uns selbst Mal bei der Nase zu nehmen.

Positiv gelebt, bedeutet diese Neptunstellung, dass wir uns allen Lebewesen verbunden fühlen, dass wir Anteil am Geschick der ganzen Menschheit nehmen und aus einer geistigen Unverkrampftheit heraus handeln. So kann man sich eines inspirierenden Gefühls des Eins-Seins mit allen Lebewesen gewahr werden, was wiederum ein sehr tiefreichendes spirituelles Wachstum ermöglichen kann. Doch dieses Positiv kann nur geschehen, wenn wir Menschen klar und vor allem liebevoll handeln.

Man wird auch im Jahre 2022 sehr genau hinschauen müssen, um Schein und Sein unterscheiden zu können.

 

Der Uranus ist das Gestirn der stetigen Entwicklung und steht für Evolution und soziale Reformen. Uranus ist im Tiereiszeichen Stier, dem Zeichen von Stabilität und Sicherheit. Was bisher als sicher, problemlos und stetig galt, funktioniert nicht mehr in der alten Art. Umwälzungen sind unumgänglich, auch unbequeme. Es ist kein Geheimnis, dass unser Planet früher oder später kollabiert, wenn wir seiner Natur nicht weit mehr Rechnung tragen als bisher. Es ist mit einer erheblichen Umverteilung von finanziellen und wirtschaftlichen Stärken zu rechnen. Neue Großkapitäne und neue Märkte mischen das bisher Bekannte in der internationalen Wirtschaft auf. Doch scheint mir, dass die aktuell aufstrebende Elite, eher ein technisches oder elektrotechnisches Verständnis von Leben hat. Ob sich damit das Überleben des Planeten sichern lässt? … Was so unruhig und chaotisch begann, kann vielleicht aber doch mit der Zeit gute Neuerungen bringen. Aber dazu muss die ganze Menschheit zusammenarbeiten und das verlangt Toleranz und Akzeptanz. Ohne das, kann wohl nichts wirklich sozial sein.

 

Fazit: Es ist eine dynamische Zeit, die Menschheit weiss, dass sie erhebliche Veränderungen durchlaufen wird müssen, wenn sie den Planeten nicht kollabieren lassen will. Bei all dem was diskutiert wird, frage ich mich vor allem aber, ob mehr Wissen, leistungsstärkere Maschinen, bessere Medizin, autoritärere Führung und schnellere Computer es sind, die uns als Menschengeschlecht retten werden – oder ob es nicht doch vielleicht Weisheit und Mitgefühl sein werden, welche uns als Menschen da hinführen, wo wir gerne und in Freude zusammenleben.

Bedenke: Weisheit ist nichts Erdachtes! Und in dieser Erkenntnis liegt eine ganz grosse Chance unserer Zeit.

 

Ich wünsche allen viel Kraft und Zuversicht für das Jahr 2022.

Peter Schmid

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