Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten in den Häusern

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im ersten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) setze mich konzentriert (Steinbock) für meine Selbstinteressen (1. Haus) ein.

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im ersten Haus, dann ist der Saturn besonders stark und aktiv. Das erste Haus und das erste Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das erste Zeichen ist der Widder. Man könnt also auch sagen, diese Steinbockaszendenten haben einen Anklang von Widder.

Steinbock-Aszendenten wollen, das was ihnen wichtig erscheint, immer bis zum Ende durchziehen. Damit suchen sie Anerkennung zu ernten. Wenn Saturn als Herrscher des Aszendenten im ersten Haus steht, könnten die Betroffenen dauernd am Ziele erreichen sein und nie zur Ruhe kommen und damit unnahbar werden. Man könnte meinen, dass sie eine besonders gelassene Art hätten, sich bis zum Umfallen in die Arbeit zu stürzen. Etwas erreichen, etwas ernten, Bedeutung gewinnen, das ist im Wesentlichen das, was ihrer Persönlichkeit entspricht. „Da macht man doch gleich von Anfang alles selbst, dann wird es auch wirklich gemacht sein.“ Das könnte ein Spruch sein, den man von diesen Steinbockaszendenten hören könnte. Ihre Disziplin ist beispielhaft. Allerdings gibt es auch Vertreter mit dieser Kombination, die sich betont gleichmütig zeigen, aber dann auch an diesem Spiel leiden, weil sie letztlich viel lieber ehrlich wären. Zuweilen kann auch der sehr gehemmte oder überernste Typ vorkommen. Doch das bleibt selten über eine gewisse Lebensreife hinaus noch ein Thema. Dazu sind sie einfach zu hart mit sich selbst. Außerdem sind sie sehr geduldig, können sich einschränken und auf ihre Chance warten. Dass sie alles richtig machen wollen, hängt oft damit zusammen, dass sie auf jeden Fall nicht negativ auffallen wollen. So sind viele etwas ungelenk, kontrolliert und wenig spontan, denn das ließe allzu leicht Fehler zu. Mit zunehmender Reife hat man hoffentlich etwas erreicht. Denn den meisten geht nach einer gewissen Anzahl von Jahren ziemlich die Puste aus. Dann versuchen sie alles haltbar zu machen. Man möchte nicht mehr so hart arbeiten und sucht nur noch die Stabilität. Doch Gewohnheit und psychische Schwere können daraus entstehen. Jedoch finden die meisten schließlich eine gewisse Kontinuität, gemäßigt, aber stetig (!) und auch damit lässt sich doch wirklich einiges erreichen.

 

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im zweiten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) setze mich konzentriert (Steinbock) für meine Ressourcen (2. Haus) ein.

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im zweiten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus des Geldes und der Lebensabsicherung aktiv. Das zweite Haus und das zweite Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das zweite Zeichen ist der Stier. Man könnt also auch sagen, diese Steinbockaszendenten haben einen Anklang von Stier.
Diese Steinbock-Aszendenten arbeiten hart um sich ein sicheres finanzielles Polster zu schaffen. Da ihnen diese Sicherheit so enorm wichtig ist, fürchten sich viele gerade davor, dass sie ihren Besitz verlieren könnten. Es wäre für sie eine absolute Schmach, wenn sie in eine Situation kommen würden, wo sie andere um Geld bitten müssten. Männer mit dieser Kombination glauben oft, dass, wenn sie ein gutes Bankkonto haben, dann auch als Mensch viel wertvoller wären. Frauen neigen dazu, einen gut verdienenden Mann zu heiraten und können dabei durchaus in einen goldenen Käfig geraten. Es ist also insgesamt etwas viel Sicherheitsstreben in dieser Kombination vorhanden. Je grösser die Angst im Leben zu kurz zu kommen vorhanden ist, desto weniger können Werte, die nichts kosten, genossen werden. Man lacht wenig, man ist stets mit sich und dem was man hat beschäftigt, man sieht die Schönheit einer Blume nicht mehr. Das gilt es zu bedenken, denn auch die Anerkennung von Herzensqualitäten kann äußerst aufbauend sein. Andererseits ist es tatsächlich einfach wichtig für diese Steinbock-Aszendenten, dass das Finanzielle wirklich gesichert ist. Das ist ein Fakt. Aber Besitz soll natürlich auch Freude machen und nicht einfach da sein, um seine Ängste vor Armut und persönlicher Unzulänglichkeit zu kaschieren. Auch wenn sie nicht immer den schnellsten und einfachsten Weg bei der Schaffung ihrer existentiellen Grundlage gehen können, so kann man doch sagen, dass bei diesen Menschen das Erreichte in aller Regel von Bestand ist. Vertrauen hilft dabei aber mehr, als Angst.

 

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im dritten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) zeige mich in meinem Alltag (3. Haus) ernsthaft (Steinbock).

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im dritten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus der Beweglichkeit und der Interessen aktiv. Das dritte Haus und das dritte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das dritte Zeichen sind die Zwillinge. Man könnt also auch sagen, diese Steinbockaszendenten haben einen Anklang von Zwillinge.

Diese Steinbock-Aszendenten sind zwar oft äußerst kommunikativ, aber dennoch stets immer etwas ernst dabei. Es liegt an der Zurückhaltung dieser Menschen, dass sie zuweilen besonders schweigsam sind, um dann, wenn der Damm bricht, alle nicht gesagten Dinge hervorquellen, wie ein Bach der von einem Starkregen voller Leben ist. Einige haben eine gepflegte oder besonders korrekte Art sich auszudrücken, was den freien Fluss der Kommunikation oder auch die Flexibilität im Denken einschränken kann. Andere lernen viel, legen Wert auf Intellekt und sie wollen damit ihre Tendenz, sich für geistig ungenügend zu empfinden, überspielen. Wurde Vertrauen gefunden, dann wird die Kommunikation lebendiger und leichter, und dann stehen ihnen auch ihre Mitmenschen offener gegenüberstehen. Eigentlich möchte man jemand sein, der bekannt für seinen Realismus ist und damit möchte man Anerkennung bekommen. Da kann man schon mal den Menschen nach deren Mund reden und vergisst dabei, was man selbst wirklich denkt, wenn man tatsächlich in sein Herz schaut. Zum Glück finden diese Steinbock-Aszendenten mit der Zeit zu einer gewissen Kontinuität, sodass sie sich nicht immer und immer wieder mental unter Beweis stellen müssen. Das kann dann sehr befreiend auf sie selbst wie auch auf die anderen wirken.

 

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im vierten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) habe eine ernste (Steinbock) Verbindung zu meinen seelischen Tiefen (4. Haus).

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im vierten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus des seelischen Ursprungs und des Mitgefühls aktiv. Das vierte Haus und das vierte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das vierte Zeichen ist der Krebs. Man könnt also auch sagen, diese Steinbockaszendenten haben einen Anklang von Krebs.

Das kann eine gute aber auch eine schwere Kombination sein. Während die einen tiefe Ruhe in sich spüren und sich auch im Sturm nicht beeinträchtigen lassen, da haben andere damit zu kämpfen, dass sie Emotionen kaum zulassen können und damit innerlich distanziert werden. Seelische Stabilität in der man das Gefühl hat, angekommen zu sein, wird durch echte Ehrlichkeit im Umgang mit sich selbst und anderen erreicht. Der Herrscher des ernsten Steinbock-Aszendenten steht im Haus der Seele. Da muss man sich erlauben, auch mal weniger realistisch oder materialistisch sein zu dürfen, um ein Gefühl für die eigene Identität, die eigene Seele zu bekommen. In der Seele fließt der Fluss des Schöpferischen, ein lebendiger Vorgang, an dem man selbst mit Herzblut dabei sein kann. Wenn man sich denn nur lässt. Wenn diese Steinbock-Aszendenten lernen, möglichst frei über ihre tiefen Gefühle zu reden und diese nicht zu verdrängen, und wenn sie sich dem geliebten Partner oder nahestehenden Mitmenschen anvertrauen können, wird sich die empfundene Unnahbarkeit in ihren Herzen aufweichen. Man tut gut daran, diesen Steinbock-Aszendenten dabei zu helfen, dieses Vertrauen zu finden. Und das geschieht am besten, indem man sie zuverlässig willkommen heißt, nicht aber durch Sätze wie; „Du musst halt … „. Wenn diese Steinbock-Aszendenten echtes Vertrauen gefunden haben, dann werden sie mit einer besonderen Eindeutigkeit und Treue zu ihren Lieben stehen. Man darf nicht vergessen, dass viele Vertreter mit dieser Kombination in der Jungend einige Härten zu bestehen hatten. Da muss man das Vertrauen wieder lernen. Und es gelingt früher oder später allen. Wenn sie wollen, schaffen sie das.

 

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im fünften Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin zurückhaltend (Steinbock) wenn es darum geht das Leben zu feiern (5. Haus).

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im fünften Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus der Lebensfreude und der Unternehmenskraft aktiv. Das fünfte Haus und das fünfte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das fünfte Zeichen ist der Löwe. Man könnt also auch sagen, diese Steinbockaszendenten haben einen Anklang von Löwe.

Der Saturn ist mit den Qualitäten des Ernstes und des Realismus verbunden. Da steht er im fünften Haus, dem Haus der Liebe und der Lebensfreude nicht gerade in seinem Element. So sind diese Steinbock-Aszendenten kaum je die verspielten Salondamen oder übermütigen Partylöwen. Könnte man meinen. Ist im Wesentlich auch so. Dennoch gibt es gerade bei dieser Kombination das genaue Gegenteil. Es wird dann eine besondere Offenheit vorgelebt und doch hat man das Gefühl, dass diese Offenheit wie eine anstrengende Leistung ist und man kommt mit der Zeit dann doch wieder in den Ernst. Besser passt Leistungsstreben und dann Freude am Erfolg zu Saturn im fünften Haus, ganz besonders dann, wenn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten in diesem Haus ist. Da das fünfte Haus mit den Qualitäten des Löwen (5. Zeichen) verbunden ist, fühlen sich diese Steinbock-Aszendenten recht schnell unterschätzt, was sie sehr verletzt aber auch gleichzeitig ihren Ehrgeiz anregt. So kann es kommen, dass man nur noch durch Leistung glänzen kann und damit das frohe und leichte Lebensgefühl dahinschwindet. Dann schaut man neidisch auf jene die sich frei und spontan ausdrücken können. Im Extremfall verurteilt man andere sogar dafür. Nicht selten gingen diese Steinbock-Aszendenten durch eine eher schwere Jugend, in der sie die Erfahrung machten, einfach nie zu genügen und sie wurden dadurch zu Menschen, die sich stets im Griff haben, zu humorlosen Leistungsmaschinen wurden, die selbst am eigenen Erfolg keine Freude empfinden können. Wenn sich diese Steinbock-Aszendenten ihre Sensibilität zugestehen können, sich selbst oder ihrem Partner nichts mehr beweisen wollen oder müssen, dann wird sich vieles lösen. Man kann nicht mehr als 100% geben. 100% zu geben ist sehr gut und auf jeden Fall genügend. Das ist eine Tatsache und damit ein reales Argument für persönliche Entspanntheit. Wer sagt denn, dass voller Einsatz ohne Freude und Leichtigkeit sein muss? Vergiss also den Satz: Ich bin nicht gut genug.

 

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im sechsten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin ernsthaft (Steinbock) beim Erfüllen meiner Aufgaben (6. Haus).

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im sechsten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus der Mitarbeit und des sich Einpassens an Gegebenheiten aktiv. Das sechste Haus und das sechste Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das sechste Zeichen ist die Jungfrau. Man könnt also auch sagen, dass diese Steinbockaszendenten einen Anklang von Jungfrau haben.

Steinbock-Aszendenten stehen für diszipliniertes Arbeiten. Ist Saturn als Herrscher des Aszendenten im sechsten Haus, dann können wir von höchst fleißigen Menschen ausgehen, die vor allem Erfüllung finden, wenn sie gebraucht werden, wenn sie mit anderen zusammen an einem größeren Zusammenhang mitarbeiten können. Meist sind es sehr bescheidene Menschen, für die Rücksicht und soziales Handeln eine Selbstverständlichkeit sind. Wahrscheinlich nehmen sie sich selbst lieber zurück, als dass sie sich einen ungebührlichen Platz anmaßen wollten. Sie fühlen sich meist wohler, wenn sie klaren Vorgaben folgen können und mit ihrer Arbeit einen angemessenen Beitrag an die Gemeinschaft leisten können. Ihr Fleiß ist außerordentlich. Allerdings könnten gesundheitliche Probleme entstehen, weil man sich dauernd überarbeitet. Mach auch mal Pause! Spontaneität und Unvorhergesehenes müssen im Leben möglich sein. Zuviel Vernunft und Vorsicht können zu emotionalen Stauungen führen, manchmal sogar bis hin zu Unterwürfigkeit führen. Das muss, das darf nicht sein. Jeder Mensch hat Gefühle und jeder Mensch braucht Freude und Entspannung. Wenn diese Steinbock-Aszendenten das verstanden haben und sich dadurch eine Arbeit, ein Beruf sichern konnten, bei dem sie voller Freude arbeiten, dann kann das zu einer tiefen Zufriedenheit mit sich und dem Leben führen. Man kann sich behaupten und Gefühle zeigen, was ein besonders wertvolles Wesen hervorbringt, das den Zusammenhang zwischen Arbeit und Gesundheit verstanden hat. So gereifte Menschen können dann auch anderen dabei helfen, vernünftig zu arbeiten, sich nicht übermäßig auszuzehren und dabei gesund zu bleiben. Viele dieser Steinbock-Aszendenten sind daher in Berufen tätig, wo es um Gesundheit, vernünftige Ernährung, angemessene Leistung geht. Nur ein gesund handelnder Mensch, kann sein volles Potential voll ausschöpfen.

 

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im siebten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin ernsthaft (Steinbock) in meinen Verbindungen (7. Haus).

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im siebten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus der Spiegelungen und der Verbindungen aktiv. Das siebte Haus und das siebte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das siebte Zeichen ist die Waage. Man könnt also auch sagen, dass diese Steinbockaszendenten einen Anklang von Waage haben.

Wenn der Herrscher des Aszendenten – 1. Haus = Haus des Selbst – im gegenüberliegenden Haus, dem Haus der Beziehungen ist, dann geht es immer um den Ausgleich der Interessen, meine Interessen und die Interessen des Gegenübers. Da könnte man sich als zurückhaltender Steinbock-Aszendent natürlich einfach unterordnen, damit man nicht allein ist. Aber da droht Abhängigkeit und Manipulierbarkeit. Kein Weg für echte Steinbock-Aszendenten. Denn sie wissen, was sie wollen und können sich selbst disziplinieren, ertragen allein sein durchaus für längere Zeit gut. Außerdem sind sie in der Lage sich zu bescheiden, bis eine gute Gelegenheit kommt. Dem Wesen nach will der Steinbock-Aszendent etwas aus sich machen. Und wenn der Herrscher des Aszendenten im siebten Haus steht, dann kann er gut mit Menschen, die ihn voranbringen könnten. Aber er sieht auch schnell einmal einen Konkurrenten im Gegenüber. Die Lösung liegt in einer diplomatischen Vorgehensweise, welche die eigenen Interessen und die des anderen, in einen vertrauensvollen Ausgleich bringt. In der Partnerschaft bedeutet das oft, dass man keine Enge oder Strenge aufkommen lassen sollte, ansonsten die Dinge nicht zufriedenstellend sein können. Da Steinbock-Aszendenten nicht selten die Erfahrung machen, dass sie für alles mehr leisten müssen als andere, könnten sie sich in der Partnerwahl benachteiligt vorkommen. Partnerschaft ist gegenseitige Förderung und das bedeutet, dass man den Partner machen lassen muss. Ein echtes Vertrauensverhältnis ist das Muss für eine gelungene Partnerschaft. Doch der Steinbock-Aszendent muss sich öffnen, sonst kann das Vertrauen nicht wirklich aufgebaut werden. Wer würde jemanden vertrauen wollen, der dem Partner seine verletzliche Seite verheimlicht? Man könnte nun meinen, das sei eine schlechte Stellung für die Partnerschaft, doch das ist es im Grund gar nicht. Meist dauert es seine Zeit, bis diese Steinbock-Aszendenten in einer erfüllenden Partnerschaft sind, die dann aber besonders bewusst und echt sein kann. Also alles da. Geduld. Vertrauen. Und es wird.

 

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im achten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) setze mich mit ernsthaft (Steinbock) für meine Überzeugungen (8. Haus) ein.

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im achten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus der Prinzipien und Verbindlichkeiten aktiv. Das achte Haus und das achte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das achte Zeichen ist der Skorpion. Man könnt also auch sagen, dass diese Steinbockaszendenten einen Anklang von Skorpion haben.

Steht der Herrscher des Aszendenten im achten Haus, dem Skorpion-Haus, dem Haus der Überzeugungen, dann wird das den Steinbock-Aszendenten stak intensivieren. Das könnte dann eine extreme (Skorpion) disziplinierte (Steinbock) Persönlichkeit (Aszendent) hervorbringen. Und in der Tat sind diese Steinbock-Aszendenten oftmals äußerst hart mit sich selbst und pressen sich energetisch aus. Sie müssen sich darüber klar werden, was sie tatsächlich tun, sonst könnten sie sich in starre Fixierungen verstricken. Was dann zu heftigen Lebenskrisen führen könnte, in denen die Betroffenen sich völlig machtlos fühlen. Steinbock-Aszendenten übernehmen gerne Verantwortung. Und auch da kann es zu Extremen kommen. Man fühlt sich überall zuständig und verantwortlich, tut alles für die anderen. Und irgendwann droht der Zusammenbruch, wen man nicht auf sich selbst Acht gibt. Sobald diese Steinbock-Aszendenten zwanghaft werden, müssen sie sich selbst Einhalt gebieten. Denn in der Zwanghaftigkeit, spürt und hört man nichts mehr. Da kann man nur sich selbst helfen. Also nicht zu viele Verpflichten tragen. Besser anerkennen, dass man selbst auch ein Mensch ist, der das Bedürfnis hat, Liebe in sich zu spüren. „Sei auch mal lieb zu dir!“ Das möchte ich diesen Steinbock-Aszendenten sagen. Wer sich öffnet, tolerant wird, verletzlich ist, der steht letztlich besser da, als ein Mensch in Rüstung, der dauernd mit seinen eigenen Bedürfnissen im Krieg steht. Also keine erstarrten Regelmechanismen und keine Abschottung, dann kann Treue, Freundschaft und Zuverlässigkeit ihre Früchte hervorbringen.

 

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im neunten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin ernsthaft (Steinbock) in meiner Lebensphilosophie (9. Haus).

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im neunten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus des erweiternden Erfahrungsaustausches mit der Umwelt aktiv. Das neunte Haus und das neunte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das neunte Zeichen ist der Schütze. Man könnt also auch sagen, dass diese Steinbockaszendenten einen Anklang von Schütze haben.

Steht der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im neunten Haus, ist das Thema realer (Steinbock) Lebenssinn (9. Haus) angestoßen. Diese Steinbock-Aszendenten wissen, dass wen man selbst groß sein will, dass dann auch etwas dahinter sein muss. So bilden sich viele lange um sich selbst eine Legitimation zu geben, nach außen zu treten um ihre Meinung zu äußern. Meist sind es sehr interessante Menschen, die sich viele Gedanken über das Menschengeschlecht gemacht haben und sie haben oft wirklich gute Ideen, wie man es besser für alle machen könnte. Sie wissen, dass Gesetzte allein die Welt kaum wirklich verbessern können. Die Verantwortung muss von jedem selbst kommen. Das lässt sich nicht wirklich verordnen. Aber man kann es wecken. Und genau da könnten diese Steinbock-Aszendenten viel erreichen. Verantwortung ist oft vor allem ein Gefühl und kein Programm, das im Menschen abläuft. Wenn Verantwortung nur aus dem Kopf oder durch Gesetze zu Stande käme, ist immer auch mit Härte oder unethischer Begrenzung zu rechnen. Außerdem sind ja viele Menschen unbelehrbar. Nicht wahr? (…) Daher kann man mit Belehrung nicht viel erreichen. Aber mit Zuversicht und Motivation lässt sich ein Gefühl für Verantwortung erwecken. Wer seine Wahrheiten so durchdrungen von Ethik und Anstand hervorbringt, dem wird Gehör geschenkt. Und damit kann man Menschen zusammenführen. So kann gemeinsames Einstehen für Recht und Menschlichkeit Wirkung zeigen. In diesem Bereich können Steinbock-Aszendenten mit Saturn im neunten Haus durchaus ein echtes Vorbild sein. Mit Zuversicht und gelebter innermenschlicher Bildung gelingt ihnen fast alles.

 

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im zehnten Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) will durch konzentriertes Handeln (Steinbock) meine Lebensziele (10. Haus) erreichen.

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im zehnten Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus in dem sich zeigt, was wir zur Welt in der wir leben, beitragen können. Das zehnte Haus und das zehnte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das zehnte Zeichen ist der Steinbock. Man könnt also auch sagen, dass diese Kombination die Steinbock-Eigenschaften des Aszendenten verdoppelt.

Und in der Tat, diese Steinbock-Aszendenten sind wahre Marathonläufer wenn sie ein Ziel erreichen wollen. Ihren ist das meist sogar recht so. Denn was nicht durch harte Arbeit erreicht wurde, zählt ihnen kaum etwas. Wenn ich für etwas lange gearbeitet habe und es dann erreicht habe, dann ist es auch den mühsamen Weg wert gewesen. Aufgeben gibt für sie nicht. Das ist einfach keine Option. Wenn andere Horoskopfaktoren auf ein besonders sensibles Wesen schließen lassen, kann diese Stellung auch das Gefühl von Unzulänglichkeit hervorrufen und man hat den Eindruck gar nichts leisten zu können. Im Extremfall kann der völlige Rückzug aus dem Leistungleben vorkommen. Zum Glück ist diese Entsprechung aber selten. Am ehesten findet man sie bei sehr jungen Menschen oder bei Menschen die viel hatten und alles verloren haben. Die weit überwiegende Mehrzahl dieser Steinbock-Aszendenten sind die, die es durch Disziplin weit im Leben bringen. Sie gehen strukturiert bis strategisch an die Verwirklichung ihrer Pläne und arbeiten gegebenen Falls bis weit in die Nacht hinein um voranzukommen. Einigen unter ihnen ist anzuraten, hin und wieder zurückzuschauen, anzuhalten und sich selbst zu fragen, ob sie noch in der Lage sind, ein Gespräch zu führen, bei dem es nicht um Geschäftliches oder Karriere geht. Vielleicht würde es allen Beteiligten gut tun, wenn sie hin und wieder Pause machen würden und sich auch um die scheinbar unwichtigen Dinge (Familie, Partnerschaft, Kinder, die Liebe) kümmern würden.

 

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im elften Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin ernsthaft (Steinbock) beim Ausleben meiner Einzigartigkeit (11. Haus).

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im elften Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus der Selbstbestimmung und der Unabhängigkeit aktiv. Das elfte Haus und das elfte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das elfte Zeichen ist der Wassermann. Man könnte daher auch sagen, dass diese Steinbockaszendenten einen Anklang von Wassermann haben.

Das ist keine einfache Kombination. Der Steinbock-Aszendent möchte Karriere und Position in der Gesellschaft. Ist der Saturn im elften Haus, dem Wassermann-Haus, dem Haus der Individualität und der Erneuerung, dann passt das zunächst einfach nicht zusammen. Alt und neu, Festhalten und Unabhängigkeit, Stabilisieren versus Veränderung. Daher fühlen sich viele dieser Steinbock-Aszendenten wie zwischen zwei Stühlen sitzend. Sie wissen gar nicht recht zu welcher Gesellschaft sie hingehören, fühlen sich vielleicht in eine Welt hineingeboren, in der so vieles beim besten Willen einem einfach nicht entspricht. Sie stehen scheinbar oder tatsächlich davor, das Unvereinbare zusammenbringen zu müssen. Da hilft vor allem sich bewusst zu werden, was man wirklich mag. Wenn es mit dem Kopf nicht geht, versuche es Mal mit Gefühl. Wenn du an etwas denkst, das in dir ein Lächeln oder etwas Fröhliches hervorbringt, dann ist das das, was richtig ist. So kannst du dich dann auch angemessen verhalten, wenn dir etwas wirklich gegen den Strich geht. Man wird echter und in der Sache selbst auch gerechter. Aus der Verunsicherung heraus erwächst die Freiheit der Wahl, nach und nach alles zu so zu verändern, dass es stimmig wird. Etwas Neues zu realisieren, verlangt selten, dass man seine Grundfesten zerstören muss. Was aber nicht mehr gültig ist, das kann man getrost fallen lassen, um frei zu werden, die Dinge zu verändern, die zu ändern sind. Auf jeden Fall wäre es schade, wenn diese Menschen ihre Eigenheiten nicht annehmen würden und in ein starres Verhaltenskorsett schlüpfen würden. Die Vorstellung davon nimmt einen schon das Atmen. Wie beengend! Wenn diese Steinbock-Aszendenten wirklich herausgefunden haben, woran es lohnt festzuhalten und wovon man sich getrost befreien kann, dann müssen sie auch keine Angst mehr haben, aus der Rolle zu fallen oder von den anderen abgehlehnt zu werden. Sie sind authentisch und ehrlich. Ein bisschen Verrückt, darf man schon sein. Charakterfrage.

 

Saturn, Herrscher des Steinbock-Aszendenten im zwölften Haus

Grundlage der Deutung: Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) setze mich ernsthaft (Steinbock) mit meinen innersten Wahrheiten (12. Haus) auseinander.

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im zwölften Haus, ist die Kraft des Saturns im Haus des universalen Bewusstseins und der Auflösung des Selbst im Ganzen aktiv. Das zwölfte Haus und das zwölfte Zeichen haben Gemeinsamkeiten. Das zwölfte Zeichen sind die Fische. Man könnte also auch sagen, diese Steinbockaszendenten einen Anklang von Fische haben.

Ist Saturn der Herrscher des Steinbock-Aszendenten im zwölften Haus, kann das die Disziplin und den Willen in der Gesellschaft etwas zu erreichen, stark reduzieren. Aus dem zwölften Haus heraus betrachtet, scheint alles Streben fraglich. Doch ist das nur dann der Fall, wenn das Erstrebte nur Position, nur Leitern hoch steigen bedeutet. Hat die Sache etwas mit mir selbst zu tun? Wenn ja, dann loht sich dafür zu Arbeiten. Doch geht es diesen Steinbock-Aszendenten eben nicht darum, dass ihr Ego groß herauskommt, sondern dass sie sich im Tun richtig fühlen, dass sie etwas für das Ganze tun können. Im zwölften Haus legt man gewissermaßen die äußre Welt ab und transformiert sich schon in die andere Welt, in der man nichts mehr hat und nichts mehr ist, außer Bewusstheit. Das ist natürlich für einen Steinbock-Aszendenten nicht gerade das Einfachste. Einige fühlen sich ziemlich orientierungslos und können sogar unzuverlässig werden. Wer hätte das von einem Steinbock-Aszendenten gedacht? Diese Steinbock-Aszendenten halten wenig von Äußerlichkeiten. Sie fragen sich, was hinter dem Offensichtlichen ist und sehen wie die Menschheit wie eine Schafherde geleitet wird. Daher wollen sie von solcherlei Dingen möglichst frei sein. Auch vor Titeln und Diplomen haben sie oft wenig Respekt. Denn sie fragen sich, was diese Wert sind, wenn der Eigentümer, menschlich gesehen, keine besonderen Qualitäten aufweist. Und damit haben sie natürlich Recht. Auch wenn man nicht immer einsehen kann, warum Zuverlässigkeit und Genauigkeit so wichtig sein sollen, sie würden manche Unklarheit oder manches Missverständnis erst gar nicht erzeugen, was in einem positiven Sinne, auf einem zurückkommen würde. Diese Einsicht führt dann dazu, dass man doch ein Werk findet, woran zu arbeiten sich lohnt und das man mit Überzeugung vorantreiben kann. Diese Stellung an sich, macht keine Aussage darüber, ob man sehr erfolgreich ist oder gar nicht. Wer sein Licht erkennt, dem steht die Welt offen.

 


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