Textserie Aszendent Teil 53


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Sonne, Mond, Merkur, Venus und Mars im ersten Haus beim Fische-Aszendenten
 

Die Sonne im ersten Haus beim Fische-Aszendenten

Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin empfindsam (Fische) und doch handlungsstark (Sonne) wenn es um meine Sache (1. Haus) geht.
 
Die Sonne im ersten Haus deutet auf initiative und eigenständige Persönlichkeiten hin, die für sich einstehen und wissen, was sie wollen. Doch Fische-Aszendenten suchen oft nach etwas, das ihnen selbst nicht bekannt ist. Sie wissen, dass wenn sie sich selbst definieren, dass sie dann gewissermaßen ein Produkt des Kopfes sind und das kann sie nicht wirklich überzeugen. Das ist das Problem und andererseits auch die Lösung. Wenn Fische-Aszendenten ihr Denken unvoreingenommen beobachten, dann können sie sich selbst erkennen. Sie sehen, dass sie selbst gewissermaßen losgelöst sind vom gesellschaftlichen Streben, dass sie durch Hingabe aufblühen. Sie müssen sich nicht über ihr Ego definieren und können so geistig und spirituell besonders weit kommen. Andererseits kann die Selbstlosigkeit auch dazu führen, dass man gar nicht weiß, was man will. Die Sonne kann in den Fischen oder im Widder sein.
 
Die Fische-Sonne im ersten Haus beim Fische-Aszendenten: Diese Kombination kann Hingabe und Aufopferung für andere, bis zur Aufgabe der eigenen Persönlichkeit bedeuten. Das Aufgehen des Einzelnen im Ganzen, wäre die höchste spirituelle Entsprechung des Fische-Zeichens. Diese Fische-Aszendenten sind den feinen Stimmungen und Schwingungen zugetan. Sie wünschen sich eine Welt der Liebe und Romantik, des Friedens, der Ruhe und können daher äußerst wertvolle Menschen sein. Allerdings besteht auch die Gefahr, den Dingen ausgeliefert zu sein oder sentimental und richtungslos durchs Leben zu treiben. Die Selbstdurchsetzung kann sehr subtil und zurückhaltend sein. Kämpfen liegt diese Fische-Aszendenten nicht wirklich. So bleiben viele ihrer Qualitäten im Verborgenen und möglicherweise Verschließen sie sich in der Folge vor der lauten Welt. Ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen, arbeiten und Geld verdienen, das kann bei diesen Menschen zuweilen schon eine echte Herausforderung oder sogar eine Last sein. Aber sie sollten auch nicht härter auftreten als sind, denn sonst würden sie ihre Sensibilität verdrängen und damit viel Schönes aus ihrem Leben verbannen.
 
Die Widder-Sonne im ersten Haus beim Fische-Aszendenten: Da kommen mehr Kraft und Wille für die eigene Belange einzustehen in die Persönlichkeit dieser Fische-Aszendenten. Allerdings sind die Hingabe des Fische-Aszendenten und die drängende Kraft der Widder-Sonne nicht immer einfach zu handhaben. Es kann zu Konflikten zwischen der Sehnsucht des Fische-Aszendenten nach Erlösung und dem persönlichen Einsatz der Sonne in Widder kommen. Im positiven Fall kann die Kraft der Widdersonne das Erreichen von Visionen und Wünschen des Fische-Aszendenten begünstigen. Allerdings darf man sich nicht mit seinen Kräften übernehmen, sonst kann es zum Absacken der Energien kommen. Der Kern dieser Menschen ist oft liebenswerter, als sie das nach außen zeigen. Viele dieser Fische-Aszendenten sind überaus hilfsbereit, ohne sich selbst dadurch zu verlieren. Idealerweise schaffen diese Menschen eine Balance zwischen energischem Schaffen und tiefer Entspannung.
 
 
Mond im ersten Haus beim Fische-Aszendenten
 
Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin empfindsam (Fische) und emotional (Mond) wenn es um meine Sache (1. Haus) geht.
 
Mond im 1. Haus ist ein Hinweis auf eine besondere Sensibilität in Bezug auf das Verhalten der Mitmenschen. Deshalb neigen diese Menschen dazu, eher zu reagieren als bewusst zu agieren. Sie wollen sympathisch wirken, was sie zuweilen etwas launisch erscheinen lässt. Die Schwierigkeit bei Mond im ersten Haus besteht darin, dass man emotional überflutet wird und damit überfordert sein kann. Einige halten ihre Gefühle deshalb verdeckt und zeigen sich besonders widerstandsfähig, was aber auf Dauer nicht glücklich machen kann. Der Mond kann in den Fischen oder im Widder sein.
 
Der Fische-Mond im ersten Haus beim Fische-Aszendenten: Diese Menschen sind voller Wünsche und sie möchten am liebsten irgendwie gerettet werden, von allen Härten des Lebens befreit sein. Es kann bei ihnen zu Lebensabkehr oder niedergeschlagenen Träumereien kommen. Einige reagieren, in dem sie sich jegliche Sensibilität verweigern, und so tun, als würde sie niemals etwas tiefer berühren. Das kann nicht glücklich machen. In Wahrheit ist die Seele dieser Menschen im höchsten Masse empfänglich, sodass sie sich selbst manchmal nicht verstehen. Aber muss denn alles verstanden sein? Genügt es nicht, seine Gefühle zu betrachten und trotzdem, der Verstand nicht mitkommt, dennoch guter Dinge zu sein? Je bedingungsloser diese Menschen sich selbst annehmen, desto eher werden sie in sich eine ganz besondere Kraft spüren. Mit dieser Kombination gibt es auch Menschen, die gewissermaßen mit traumhafter Sicherheit wissen, was richtig ist. So lange man sich nicht in falschen Träumereien verliert, oder sich in sentimentalem Selbstmitleid suhlt, kann diese Kombination durchaus viel Glück bedeuten. So finden Menschen mit dieser Kombination nicht selten etwas, wofür sie sich voll einsetzen können, Meister ihres Fachs werden. Auch hochbegabte Menschen können diese Kombination haben.
 
Der Widder-Mond im ersten Haus beim Fische-Aszendenten: Diese Kombination ist widersprüchlich. Die sensible Persönlichkeit des Fische-Aszendenten kombiniert sich mit dem Wunsch (Mond) sich durchzusetzen (Widder). Die eine Seite dieser Menschen möchte ein eher beschauliches, hingebungsvolles Leben, die andere Seite möchte sich durchsetzen und etwas erreichen. Das kann zu einer wechselhaften Persönlichkeit führen, die lebendig und aber auch etwas nervös wirken kann, Mal hoch emotional, dann wieder ruhig und unauffällig. Treten sie bestimmt auf, übernehmen sie sich leicht, weil ihre sensible Seite damit nicht klar kommt. So können Ziele schnell wechseln, weil es nicht schnell genug geht oder man doch mehr Kraft einsetzen müsste, um voranzukommen. Und das kann dann zu Missverständnissen führen. Wenn diese Menschen gelernt haben, ihre Ziele klar zu bestimmen und angefangene Projekte wirklich zu Ende zu führen, dann erlangen sie mehr Konzentration und Konsequenz und dann klappt es auch mit den Erfolgen.
 
 
Merkur im ersten Haus beim Fische-Aszendenten
 
Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin empfindsam (Fische) und geistig wach (Merkur) wenn es um meine Sache (1. Haus) geht.
 
Die gedankliche Aufmerksamkeit richtet sich bei diesen Menschen in erster Linie auf das Erfassen ihrer Selbst und ihrer Art zu sein. Sie sind wissbegierig und kommunikationsfreudig. Die Vielseitigkeit und Wachheit des Merkurs verleiht der Persönlichkeit geistige und körperliche Beweglichkeit. Der Merkur kann in den Fischen oder im Widder sein.
 
Ist Merkur im Tierkreiszeichen Fische, wird der Merkur mit einer phantasieträchtigen Komponente bereichert. Das Denken ist eher ein intuitives Erfassen von Zusammenhängen, so dass es manchmal so scheint, als wären diese Menschen nicht richtig bei der Sache. Allerdings besteht meist auch die Fähigkeit, in sich zu gehen und sich zu besinnen, und so vieles über den tieferen Sinn des Lebens, der Liebe und der gegenseitigen Hilfsbereitschaft zu erkennen. 
 
Ist Merkur im Tierkreiszeichen Widder, wird das Denken beschleunigt. So müssen diese Fische-Aszendenten lernen Spontaneität und bedachte Vorgehensweisen mit einander zu verbinden. Vielleicht fehlt es ihnen aus diesem Grunde an der Geduld, sich intensiver mit einer Sache auseinander zusetzen und dann können falsche oder unausgereifte Entscheidungen getroffen werden. Sich gedanklich bewusst auf Rationalität einzustimmen, Gedanken zu Ende denken und erst dann zu Reden oder zu Entscheiden hilft weiter.
 
 
Venus im ersten Haus beim Fische-Aszendenten
 
Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin empfindsam (Fische) und für das Schöne (Venus) wenn es um meine Sache (1. Haus) geht.
 
Diese Menschen wollen als freundliche und liebenswürdige, oft auch möglichst attraktive Persönlichkeiten gelten. Die Venus kann dabei in den Fischen oder im Widder stehen.
 
Ist die Venus im Tierkreiszeichen Fische, lässt man sich mit vollen Gefühlen auf andere Menschen ein und ist daher recht verletzlich. Venus in Fische möchte am liebsten die ganze Welt lieben und muss sich doch auf Konkretes bescheiden. Diese Menschen verfügen über ein verfeinertes Empfinden und lieben sphärische Musik und Gespräche über Sinnliches.
 
Ist die Venus im Widder, suchen diese Fische-Aszendenten nach einer traumhaften Lebensfreude. Es kann einen Neigung zum Schwärmen und Träumen vorliegen. Fragt sich nur, ob andere ihre Begeisterung so teilen, wie sie sich das wünschen. Ist das nicht der Fall, kann es vorkommen, dass man sich dauernd missverstanden fühlt. Vielleicht geht der Wunsch nach lebendiger Zuwendung einfach zu weit?
 
 
Mars im ersten Haus beim Fische-Aszendenten
 
Auf eine Wortformel komprimiert könnte man sagen: Ich (Aszendent) bin aktiv (Mars) und doch empfindsam (Fische) wenn es um meine Sache (1. Haus) geht.
 
Mars im ersten Haus zeigt gerne was er kann, er nimmt die Dinge an die Hand und setzt sich für seine Interessen ein. Der Mars kann in den Fischen oder im Widder sein.
 
Ist der Mars in den Fischen, kann die Lebenskraft mal besonders hoch sein und dann wieder scheint sie wie verloren. So fällt es diesen Menschen schwer, zu unterscheiden, was ihr Wille und was ihr Wunsch ist. Konflikte erwachsen ihnen aus einer inneren Sehnsucht nach Erlösung und dem Wunsch nach Erfolg durch persönlichen Einsatz. Einerseits wollen sie stark und entschieden sein, andererseits mag in ihnen alles in Hingabe zerfließen. Sich selbst erkennen und dann an das, was sie tun wirklich zu glauben, bringt sie meist weiter.
 
Ist der Mars im Widder, verbinden sich lebhafte Träume mit einem impulsiven, doch schwer realisierbaren Drang Ziele zu verwirklichen. Diese Fische-Aszendenten neigen dazu, ihre Energie sehr stark einsetzen und sich dabei zu überfordern. Sie müssen sich aktiv um ein Ausgleich zwischen Leistung und Ruhezeit bemühen. Dann werden sie auch besser verstanden und finden so auch mehr Unterstützung durch ihre Mitmenschen.

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