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Wichtiger Hinweis: Bei der Deutung der Gestirne ist der
Stellung im Haus gegenüber der Stellung in den Tierkreiszeichen mehr Bedeutung
zuzumessen. Die Planeten Chiron, Uranus, Neptun und Pluto laufen so langsam
durch den Zodiak dass diese nur noch Generationsaspekte darstellen und auf der
persönlichen Ebene praktisch nur noch im Haus gedeutet werden können. Die
Stellung von Sonne, Mond, Merkur, Venus und Mars haben aber eine relative
Bedeutung bezüglich ihrer Zeichenstellung, gelten daher als so genannte
"persönliche Gestirne", dennoch ist die Deutung im Haus auch bei ihnen
vorrangig.
Zweiter wichtiger Hinweis: Steht ein Gestirn in der Nähe des
nächsten Hauses, so ist dieses in beiden Häusern zu deuten. Als Regel kann von
einem Sechstel der Häusergrösse in Bogenminuten ausgegangen werden. Steht ein
Gestirn in unmittelbarer Nähe (ein Zwölftes der Häusergrösse oder näher) vor dem
nächsten Haus, so ist dieses ganz ins nächste Haus zu deuten, dies gilt vor
allem für die Hauptachsen 1., 4., 7. und 10 Haus, also AC, IC, DC und MC. Dieser
Effekt wird als "Häusereinzug" oder als "Konjunktion zu den Häuserspitzen"
bezeichnet. Unsere Horoskopberechnung zeigt an,
wann ein Gestirn sich im letzten Sechstel eines Hauses befindet.
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Uranus im achten Haus
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Uranus = Unabhängigkeit und Selbstbestimmung im 8. Haus
= Binden und Lösen. Radikale Veränderungen in den eigenen
Überzeugungen, den Geheimnissen des Lebens auf der Spur,
dennoch Schwierigkeit zu klaren Wertmassstäben zu gelangen.
In dir gibt es ein Ringen um Wahrheit und
den daraus folgernden Überzeugungen. Das zeigst du nach aussen
hin aber nicht. Es ist dein eigener innerer Kampf. Das kann zum
Beispiel die Frage sein, ob du wirklich in der richtigen
Partnerschaft bist und ob diese auch wirklich den Wert hat, den
du dir erwünschst. Oder es kann ganz allgemein das Zweifeln
an den Gesetzen der Tradition, der Familie, des Clans, des
politischen Systems in dem du lebst, sein, das dich immer wieder
herausfordert, deine Werte neu zu definieren.
Uranus neigt im achten Haus dazu, auch dann noch Fragen zu
stellen, wo es eigentlich keine Fragen mehr gäbe. Bevor du aber alles was aussen ist, anzweifelst und
dich darin
bis in Extreme verstrickst, solltest du vielleicht zunächst
deine
eigenen Gefühle und Verhaltensmuster gründlich erforschen, ehe
du andere Menschen mit deinen tiefschürfenden Fragen
verunsicherst. Es liegt an dir die richtige Balance zwischen
den verschiedenen Wertsystemen zu finde. Vor allem aber in
partnerschaftlichen Fragen, solltest du zu einer klaren Haltung
kommen, die dann nicht dauernd hinterfragt werden muss. Das wird
dein Leben sicher schon einiges erleichtern.
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