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Wichtiger Hinweis: Bei der Deutung der Gestirne ist der
Stellung im Haus gegenüber der Stellung in den Tierkreiszeichen mehr Bedeutung
zuzumessen. Die Planeten Chiron, Uranus, Neptun und Pluto laufen so langsam
durch den Zodiak dass diese nur noch Generationsaspekte darstellen und auf der
persönlichen Ebene praktisch nur noch im Haus gedeutet werden können. Die
Stellung von Sonne, Mond, Merkur, Venus und Mars haben aber eine relative
Bedeutung bezüglich ihrer Zeichenstellung, gelten daher als so genannte
"persönliche Gestirne", dennoch ist die Deutung im Haus auch bei ihnen
vorrangig.
Zweiter wichtiger Hinweis: Steht ein Gestirn in der Nähe des
nächsten Hauses, so ist dieses in beiden Häusern zu deuten. Als Regel kann von
einem Sechstel der Häusergrösse in Bogenminuten ausgegangen werden. Steht ein
Gestirn in unmittelbarer Nähe (ein Zwölftes der Häusergrösse oder näher) vor dem
nächsten Haus, so ist dieses ganz ins nächste Haus zu deuten, dies gilt vor
allem für die Hauptachsen 1., 4., 7. und 10 Haus, also AC, IC, DC und MC. Dieser
Effekt wird als "Häusereinzug" oder als "Konjunktion zu den Häuserspitzen"
bezeichnet. Unsere Horoskopberechnung zeigt an, wann
ein Gestirn sich im letzten Sechstel eines Hauses befindet.
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Mond = Gefühlswelt im 1. Haus = Selbstwahrnehmung, das
ergibt eine einfühlsame, eher sensible oder zurückhaltende
Persönlichkeit. Emotional eher auf sich bezogen, fühlt sich
daher leicht missverstanden oder verkannt.
Du bist meist sehr liebevoll und suchst durch ein
entsprechendes Auftreten persönliche Anerkennung zu bekommen. Du
brauchst und willst Kontakte um dich reflektieren zu können.
Deine eigene Gemütskraft und deine Gefühle sind intensiv, ebenso
auch die Empfänglichkeit für die Gefühle und Erwartungen deiner
Mitmenschen.
Mond im 1. Haus ist ein Hinweis auf eine besondere Sensibilität
in Bezug auf das Verhalten der Mitmenschen, deshalb neigt du
dazu, eher zu reagieren, als zu agieren. Vielleicht neigst du
aufgrund deiner Sensibilität zuweilen zu Überreaktionen. Viele
Menschen mit Mond im ersten Haus wurden stark von ihrer Mutter
geprägt. Manchmal bedeutet dies eine problematische
Mutterprägung. So konnte dir die Erfahrung fehlen, in einer
schützenden Umwelt aufgewachsen zu sein (schreiende Kinder).
Daraus konnten Verlustängste entstehen, was ein Grund dafür sein
kann, dass du die Tendenz in dir hast, dich zu sehr anzupassen
und es dir manchmal schwer fällt zu dir selbst zu stehen. Deine
Mutterprägung muss natürlich nicht negativ gewesen sein. Das
besagte Beispiel ist gültig, wenn schwierige Aspekte auf den
Mond fallen.
Doch so oder so, du willst unbedingt sympathisch wirken, was dir
einem ruhelosen, unausgeglichenen Wesenszug geben kann.
Vielleicht willst du alles in dir selbst finden, bist mal froh
und freundlich - mal dunkel und eigen. Du bist beeindruckbar und
es fällt dir nicht leicht, eine angemessene Distanz zur Umwelt
aufrechtzuerhalten. Das kann auch heissen, dass du schnell
Kontakte schliesst, die in kürzester Zeit so nahe werden, dass
sich dein Gegenüber davon ganz erdrückt fühlten könnte.
In psychologischer Hinsicht kann sich die innere Unruhe
kompensativ im Vorzeigen einer übertriebenen Selbständigkeit
zeigen. Arbeit und Leistung werden dann zu deinem Ersatz für
emotionale Wärme. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass
überproportional viele Brillenträger Mond im ersten Haus haben.
Vielleicht weil man die Welt nicht wahrnehmen will, wie sie ist?
Die Schwierigkeit bei Mond im ersten Haus besteht darin, dass
man ständig emotional überflutet und damit überfordert wird. Die
Stärke dieser Stellung besteht darin, dass Übereifer oder
Übersensibilität abgebaut werden kann und dadurch mehr
emotionales Gleichgewicht erlangt wird. Dann kommt die
Eigeninitiative zurück und es fällt einem leichter, zu sich zu
stehen, auch wenn man seine Sensibilität nicht mehr versteckt
oder übertreibt.
Menschen mit Mond im ersten Haus sind also liebevolle Wesen,
denen man mit Takt begegnen sollte. Frauen haben meist eine sehr
feminine Ausstrahlung. Männer wirken weniger männlich, was sie
natürlich nicht weniger interessant macht. Gerade die feinen
Männer werden oft bevorzugt gesucht. Da sie aber alles andere
als Aufreissertypen sind, werden sie leider all zu leicht von
den Suchenden übersehen.
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