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Wichtiger Hinweis: Bei der Deutung der Gestirne ist der
Stellung im Haus gegenüber der Stellung in den Tierkreiszeichen mehr Bedeutung
zuzumessen. Die Planeten Chiron, Uranus, Neptun und Pluto laufen so langsam
durch den Zodiak dass diese nur noch Generationsaspekte darstellen und auf der
persönlichen Ebene praktisch nur noch im Haus gedeutet werden können. Die
Stellung von Sonne, Mond, Merkur, Venus und Mars haben aber eine relative
Bedeutung bezüglich ihrer Zeichenstellung, gelten daher als so genannte
"persönliche Gestirne", dennoch ist die Deutung im Haus auch bei ihnen
vorrangig.
Zweiter wichtiger Hinweis: Steht ein Gestirn in der Nähe des
nächsten Hauses, so ist dieses in beiden Häusern zu deuten. Als Regel kann von
einem Sechstel der Häusergrösse in Bogenminuten ausgegangen werden. Steht ein
Gestirn in unmittelbarer Nähe (ein Zwölftes der Häusergrösse oder näher) vor dem
nächsten Haus, so ist dieses ganz ins nächste Haus zu deuten, dies gilt vor
allem für die Hauptachsen 1., 4., 7. und 10 Haus, also AC, IC, DC und MC. Dieser
Effekt wird als "Häusereinzug" oder als "Konjunktion zu den Häuserspitzen"
bezeichnet. Unsere Horoskopberechnung zeigt an,
wann ein Gestirn sich im letzten Sechstel eines Hauses befindet.
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Mars in siebten Haus
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Mars = Tatkraft im 7. Haus = Umwelt und Partnerschaft:
Geht Beziehungen oft unüberlegt oder übereilt ein, Neigung
zu Konflikt in der Partnerschaft. Geschlechtliches
darf nicht gehemmt sein, ansonsten eher künstliche, vordergründige
Freundlichkeit angezeigt sein kann. .
Du liebst den Wettbewerb und schätzt eine
aktive, unternehmungslustige Partnerschaft. Das bietet dir die
Chance zu innerem Wachstum, birgt aber auch die Gefahr von
unfruchtbarer Betriebsamkeit. Du verwendest viel Kraft darauf
die anderen zu überzeugen und wirkst deshalb vielleicht aggressiver als
du bist. Auf jeden Fall muss nach aussen hin
immer etwas laufen und so kannst du - vor allem in jungen
Jahren - schnell einmal in verworrene Beziehungsgeschichten
verwickelt sein.
Einerseits zeigt dein persönlicher Einsatz, dass es dir ernst
mit der Beziehung ist und du bist bereit viel für deinen
Partner zu tun, andererseits bist du dir oft zu wenig bewusst,
dass Partnerschaft ein gegenseitiges Geben und Nehmen ist, ein
Tun, aber auch ein Geschehen-Lassen. Daher überrennst du meist - ohne
böse Absichten - die Bedürfnisse deines Partners, um das zu
erreichen, was dir selbst ein Bedürfnis ist.
Allerdings kann dieser Aspekt auch genau umgekehrt erlebt
werden: Die Durchsetzungskraft wird an den Partner delegiert und
man sieht sich dann in der Opferposition. Wenn es sich bei dir so zeigt,
dann musst du lernen, deine eigene Aggressions- und
Durchsetzungskraft zu entwickeln und anzuwenden. Sonst wirst du die Verantwortung für
dein Unvermögen immer auf anderen übertragen, anstatt selbst zu bestimmen, was für
dich wichtig und
richtig ist.
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