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Der Verstand
und das Reden sind dual. Einheit kann ohne
Individualität nicht
erlebt werden. Macht nicht
ohne Ohnmacht. Frau nicht ohne Mann. Wenn ich
von Licht rede, dann meine ich auch die
dunkelsten Abgründe der Seele. Denn
wenn wir nur
das Licht wollen, uns aber vor der Begegnung mit
den seelentiefen Abgründen unserer selbst
drücken, dann werden wir auch kein neues Licht
schaffen. Grau wird es werden.
Wenn ich
still bin und in die Wolken schaue, dann mag mir
kosmische All-Einheit
begegnen und mich völlig
in sie fließen lassen. Während ich hier
schreibe, da
mag mir Allein-Sein begegnen. Wenn
ich all das annehme und betrachte, dann
weiß
ich, dass wir uns im Leben auf dem Pendel hin
und herbewegen und ich
weiß auch, dass es etwas
gibt, das alles vereint. Etwas das ungeboren und
ohne
Tod ist. Etwas das jenseits von allem
Erdachten ist. Es lässt sich im Alleinsein
eigentlich ganz gut spüren. Dieses Etwas IST, da
ist kein Zweifel in mir. Es ist unsere wahre
Herkunft und die Quelle allen Seins.
Ich erlebe
hier in diesem Kontinuum von Raum und Zeit einen
'Traum', aber ich bin nicht dieser Traum. Ich
lebe mit ihm, aber ich will aus ihm keinen
Alptraum machen. Denn das was ich letztlich
wirklich bin, das entzieht sich dem Denken, der
Sprache und auch den Sinnen.
Ich spüre
dieses innere Lied in mir (Nektar meiner Seele)
und ich folge ihm in Dankbarkeit und mit all
meinem Vertrauen. Ich bin Es. Es ist mich. Möge
es mir gelingen, all meine Selbstsucht in mir
vollständig zu überwinden. Das ist meine
höchste Vision. Aufgehen im universellen Licht.
- Ein Herz so rein wie ein Kristall. So
unbescheiden bin ich tatsächlich.
Leben ist ein reines Wunder. (...)
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