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Wir
stehen alle vor einem mehr oder weniger großen
"Trümmerhaufen des Lebens", der uns die Wunden
in unserem Innen- und Außenleben aufzeigt. Wir
suchen so genannte professionelle Hilfe. Doch die
Psychologie kann
nicht den Kern des Problems erfassen. Egal wo
wir hingehen, man wird uns in irgendeiner Weise
anpassen, sodass unser Konflikt abgemildert
wird. Wenn wir nicht wirklich verstehen, dann
bleibt uns nichts anderes übrig, als die
Anpassung - so fern wir den Frieden lieben.
Doch sind wir
danach tatsächlich glücklich? Unsere innere
Motivation wird weiterhin die Furcht sein, das
Vermeiden-Wollen, und nicht die Liebe nach der
wir uns so sehnen. Wir sind also nach wie vor um
Ich-Verlust besorgt. Wir haben nicht gelernt
stillzuhalten um zu betrachten. Wir
haben immer noch keine Ahnung wer wir sind. Wir
haben einfach unser Verhalten geändert, zu
einem, das von der Gesellschaft besser
akzeptiert wird (Illusion der Gemeinschaft).
Kann das die Lösung sein? Eine neue Maske? ...!
Wenn wir
einen Konflikt nicht ertragen, ihn deshalb
kurzerhand mit einem angepassten Verhalten
zudecken, dann verlieren wir den Faden des
Lebens, dann verlieren wir unsere Seele, und
tauschen sie ein, gegen ein totes Konzept. Aber
können wir erkennen, dass der Konflikt selbst es
ist, der uns an einen Ort hin führen will, wo
wir wirklich heil werden können? An einen Ort wo
wir uns selbst erkennen können?
"Wenn du in einer schwierigen Lage ungestört
bleibst, so verliert sie ihre Schwere." Florence
Scovel Shinn.
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