|
Liegen zwei Gestirne am gleichen Platz so sprechen wir
von einer Konjunktion
. Die Kräfte sind im Zusammenschein. Ob dies
harmonisch abläuft oder nicht erkennen wir daran, ob die beiden Gestirne
sich der Bedeutung nach entsprechen und ob sie sich im entsprechenden
Zeichen wohl fühlen. Konjunktionen werden meist orange gefärbt.
Von
einem Sextil
reden wir, wenn Gestirne in einem Winkel von 60° von
einander entfernt sind. Sie sind zwei Zeichen von einander entfernt,
also von Fische nach Stier oder von Widder nach Zwilling etc.. Die
Zeichen fallen auf die gleiche Polarität.
Das Sextil gilt als günstige Verbindung, da hier keine polaren
Spannungen vorhanden sind. Sextile werden meist blau gefärbt.
Ein Quadrat
entsteht, wenn Gestirne in einem
Winkel von 90° zu einander stehen. Das sind drei Zeichen, also von
Widder nach Krebs zum Beispiel. Es stellt Herausforderungen dar, da die
Gestirne in einer anderen Polarität stehen. Sie stehen jedoch in der
gleichen Kreuzqualität und damit in
einer ähnlichen Triebart. Das Quadrat erzeugen Spannung welche in
Leistung umgewandelt werden muss. Quadrate werden meist rot gefärbt.
Ein Trigon
entsteht, wenn Gestirne in einem Winkel
von 120° entfernt von einander sind. Es gilt als besonders günstig, da
die Gestirne in der gleichen Polarität wie auch im gleichen
Element sind. Es entsteht also eine
Überseinstimmung der Gestirnkräfte. Trigone werden meist blau gefärbt.
Eine Opposition
ergibt sich, wenn die Gestirne in
einem Winkel von 180°, sich also im Kreis genau gegenüber stehen. Zwar
fällt eine Opposition in die gleiche Kreuzqualität wie auch in die
gleiche Polarität, erzeugt aber dennoch Spannung, da sich die Zeichen
gegenüber stehen. Meist sind damit Beziehungsherausforderungen
angezeigt. Oppositionen werden meist rot gefärbt.
Der Quincunx 150°
und das Halbsextil 30°
sind Nebenaspekte und für die Deutung selten ausschlaggebend. Der
Quincunx erzeugt gewisse Sehnsüchte, das Halbsexitl macht eine leichte
Spannung zwischen den beteiligten Gestirnen.
Je genauer die Winkelverbindungen sind desto stärker
treten ihre Wirkungen hervor. Jeder Planet hat eine gewisse Wirkbreite,
Orbis genannt. So hat beispielsweise die Sonne 10° und Mars 8°
bei der Konjunktion. Diese Toleranz (Orbis) ist auch von der Aspektart
abhängig. Ein Aspekt zwischen Gestirnen entsteht, wenn diese in einem der
oben genannten Aspektwinkel, innerhalb der Orbistoleranz die den
beteiligten Gestirnen bei dieser Aspektart zugeteilt werden, stehen.
|